Mirja war vieles, aber vor allem war sie ein Partygirl, das sich gerne in die besseren Diskotheken begab, um dort wenigstens für den jeweiligen Abend einen spendablen Mann zu finden, der ihr Drinks ausgab. Für einen solchen Mann ließ sie auch gerne die Hüllen fallen, um mit ihm geilen, dreckigen Sex zu haben. Oder einfach Sex, wenn der Typ es beim Poppen nicht drauf hatte sie zu befriedigen. Der Lohn in Form von irdischen Gütern war es ihr wert. Mirja hoffte aber eigentlich, irgendwann eine gute Partie für längere Zeit zu machen, vielleicht sogar fürs Leben, auch wenn sie sich das mit ihren zweiundzwanzig knackigen Jahren noch nicht vorstellen mochte.
Durch ihren Körper, um den sie von einigen Frauen beneidet wurde, hatte Mirja es halbwegs leicht, die verschiedensten Kerle wenigstens für Stunden an den Haken zu nehmen. Sie ging mindestens jeden zweiten Tag joggen, damit ihre Oberschenkel und ihr Po schon knackig und frei von Cellulite-Dellen blieben. Ihre Brüste waren ein optischer Schmaus. Für sie angenehm, für andere Weiber ein Grund, sie nicht zu mögen: Sie konnte essen so viel sie wollte, Mirja behielt ihre schlanke Taille. Eine makellose Haut und gepflegte, brünette Haare rundeten ihre Erscheinung ab. Interessanterweise hatte sie nicht nur attraktivitätstechnisch etwas zu bieten, sondern auch etwas im hübschen Köpfchen. Wenn es darauf ankam, konnte man mit Mirja auch ein intelligentes Gespräch führen.
Diese Fähigkeit verhalf ihr zu einem für sie interessanten Sex-Erlebnis, das sich bei einem Besuch in einer Nobeldiskothek in einer großen, deutschen Stadt ereignete. Mirja trug ein brandneues Designerkleid und hatte sich mit echten Starqualitäten herausgeputzt. Mittlerweile kannte Mirja auch einige der Türsteher gut, das heißt eigentlich intim, was ihr den Vorteil verschaffte, dass sie vielerorts leichter den ersehnten Eintritt bekam. Dies funktionierte auch an diesem Abend wunderbar einfach. Auf ihren High Heels stöckelte sie strahlend in die von tosendem Bass durchdrungene Wärme der Diskothek und sie machte mit sicherem Blick ein Screening der Gäste. In den VIP-Bereich wollte sie gelangen und einen alkoholfreien Drink später gelang ihr dies. Ein Lokal-VIP, mit dem sie bereits ein- oder zweimal in der Kiste war, lud sie ein und spendierte ihr etwas zu trinken.




