Eines stand fest, alle Jungs fanden Falks Mutter einfach scharf. So scharf, dass es Falk schon unangenehm war, obwohl er mit neunzehn eigentlich wissen musste, dass seine Mutter auch eine Frau war, die ansprechend auf Männer wirken kann. Aber wie es allen Kindern geht, egal wie alt sie sind, man möchte sich nicht vorstellen, wie die Eltern Sex haben. Dennoch war es vielen seiner Freunde anzusehen, dass sie einen Ständer hatten, wenn Ilse scharf wie Chili bei sich zu Hause umher lief, auch wenn sie gut gekleidet war. Es waren ihre Kurven und ihre offene Art, die gemeinsam die Jungs betörten.
Ilse fiel eigentlich bei keinem der Kumpels ihres Sohnes ein erotischer Gedanke ein. Bei keinem außer bei Antonio. Sie fand seine südländische Ausstrahlung faszinierend. Falk hatte Antonio auf einer Party kennengelernt und später hatte Antonio ihn besucht. Als Ilse ihn das erste Mal sah, war er achtzehn, also das Gesetz hatte nicht mehr seine Hand auf ihm. Dennoch beschränkte sie sich auf Fantasien in einsamen Stunden. Natürlich wusste auch Ilse, dass die Freunde ihres Sohnes mehr als ein Auge auf sie warfen und es amüsierte sie. Auch Antonio konnte sich ihren Reizen nicht entziehen.
Falk war fest davon überzeugt, dass seine Mutter an keinem seiner Freunde Gefallen finden könnte. Wusste er doch um ihre Sex-Abenteuer, die sie gelegentlich hatte. Er lebte alleine mit seiner Mutter Ilse, denn ihr Mann war vor vielen Jahren bei einem Unfall ums Leben gekommen. Seitdem verzichtete sie auf feste Beziehungen und lebte ihre Gelüste nur in Affären und One Night Stands aus. Dass er sich mit dieser Meinung täuschte, durfte er auch gar nicht ahnen, wenn es nach seiner Mutter ging. Dennoch beschäftigte sie Antonio, der ihr mehr als einmal sehr eindeutige Blicke zugeworfen hatte, wenn Falk nicht hinsah.




