Das Leben hatte es gut mit mir gemeint. Als junge Frau schnappte ich mir einen wesentlich älteren Mann, dem ich ordentlich den Kopf verdrehte. Ich hatte ihn vollends um meinen Finger gewickelt, nicht zuletzt, weil ich ihm seinen Schwanz auf Trab brachte und er so wie er es mochte auf meine Titten oder meinen Arsch spritzen durfte. Das ist nun viele Jahre her und mittlerweile bin ich eine vermögende Witwe, Kinder hatten wir keine bekommen und Verwandtschaft besaß er als Einzelkind nicht mehr. Also lebe ich luxuriös, gönne mir viel und halte nichts von redlicher Arbeit. Lieber gehe ich shoppen, fahre in den Urlaub oder treffe mich mit Freundinnen und gehe aus. Natürlich brauche ich auch mit Mitte vierzig noch Sex, aber einen festen Partner möchte ich nicht. Ich habe keine Lust mein Geld zu teilen.
Seit gut zwei Jahren habe ich in erotischer Hinsicht ein eigenes Hobby entwickelt. Mit Vorliebe verführe ich junge Burschen, die wenigstens achtzehn, aber höchstens zweiundzwanzig sein dürfen. Sie sind süß, knackig und anfangs schüchtern, aber dann gehen sie doch richtig scharf beim poppen zur Sache, wenn man dem ganzen etwas nachhilft. Entdeckt habe ich dieses Hobby in einem Wellness-Urlaub. Der Junge war mir gleich aufgefallen, weil er sich doch relativ unwohl in seiner Haut fühlte. Es waren verstärkt junge Frauen, ältere Paare und Mütter mit ihren Töchtern im Wellness-Hotel, kein einziger Mann in seinem Alter, mit dem er sich hätte austauschen können.
Das einzige, das ihm wohl zu gefallen schien, war die heimliche Beobachtung von den Mädels in ihren Bikinis, die durch den Pool schwammen oder nackt in die gemischte Sauna gingen. Mir fiel einmal auf, wie er einen totalen Ständer schob und als ich ihn ansah, war es ihm sehr peinlich, er lief rot an und verschwand. Mich amüsierte und erregte es zugleich. Da erwachte mein Jagdinstinkt und ich hoffte, ihn irgendwo alleine zu erwischen oder anderweitig an den Burschen heranzukommen. Doch noch ließ die Gelegenheit auf sich warten, aber ich konnte beim Abendessen in Erfahrung bringen, dass er Gabriel hieß. Welch biblischer Name. Ob er sich auch so verhalten würde, wenn ich ihn mit meinem zwar reifen, aber gebräunten, schlanken Körper betöre, fragte ich mich heimlich lächelnd.


