Als ich in der neuen Firma angefangen habe, stellte ich bald fest, dass meine Chefin eine sehr strenge Leitung inne hatte. Sie verstand nicht viel Spaß, aber sofern man seine Arbeit vernünftig verrichtete, hatte man weitgehend vor ihr Ruhe. In der Regel trug sie Hosenanzüge, weißes Hemd, sogar eine Damen-Krawatte. Ihr eigentlich nicht unhübsches Gesicht wurde von einer streng wirkenden Brille beherrscht und ihr blondes Haar trug sie stets straff nach hinten gebunden. Allgemein herrschte vor ihr eine Art Ehrfurcht, die keiner zu brechen wagte.
Mir war das eigentlich immer egal, das Geld stimmte und Leistung muss man überall bringen. Ich begegnete ihr stets mit dem nötigen Respekt und ich hatte nie Probleme mit meiner Chefin. Ich finde dominante Frauen gut und sie gehörte sicherlich zu dieser Sorte. Ich hatte mir auch in einsamen Stunden zu Hause vorgestellt, wie sie wohl beim Sex wäre. Sicherlich würde sie die Zügel in die Hand nehmen und genau bestimmen, was gemacht wird und was nicht. Wie nah ich mit dieser erotischen Vermutung an der Wahrheit dran war, sollte ich erst noch am eigenen Leib erfahren.
Es war an einem Freitagnachmittag, als sie zu mir kam. „Ich möchte, dass Sie heute nach Betriebsschluss in meinem Büro vorsprechen, Herr K. Seien sie pünktlich.“, befahl sie mir und sie ging mit erhobenem Haupt aus dem Raum. Angestrengt dachte ich darüber nach, was sie mit mir besprechen möchte, ich war mir keiner Schuld bewusst. Als es dann soweit war ging ich zu ihrem Büro und meldet mich an. Die Sekretärin schaute mich über die Brille hinweg an und deutete auf einen Stuhl, ich solle kurz Platz nehmen.




