Mara schreckte aus ihrem Traum auf und sie saß aufrecht im Bett. Verwirrt blickte sie sich im vom Mond erhellten Raum um und sie stellte fest, dass sie zu Hause in ihrem Bett neben ihrem Mann Karl lag. Es war alles nur ein Traum, beruhigte sie sich selbst. Mara hatte davon geträumt, wie ihr Mann sie in flagranti mit einer Frau beim Sex erwischt hatte und er ist tierisch ausgeflippt. Gerade als er im Traum mit einem Messer angerannt kam, ist sie aufgewacht.
Sie blickte auf Karl und dachte sich, dass er so etwas nie machen würde. Zärtlich betrachtete sie seine entspannten Gesichtszüge und sie ließ sich wieder in die Kissen sinken. Seit Tagen schon dachte Mara an ihre Erlebnisse aus der Studentenzeit, als sie mehr als einmal das Schlaflager mit einer anderen Studentin geteilt hatte und das nicht nur, um zu schlafen. Es waren geile Erlebnisse gewesen und sie fühlte zwischen ihren Beinen ein begehrliches Kribbeln, das Karl ihr nicht zu stillen vermochte.
Eigentlich waren diese Gedanken an Sex mit einer Frau schon immer seit damals fest in ihr Gehirn eingebrannt. Mehr und mehr spürte sie, dass ihr Karl und der Sex mit ihm nicht reichten. Sie wusste aber auch seit angedeuteten Gesprächen mit ihm, dass er es nicht akzeptieren würde, wenn sie sich eine Liebhaberin nehmen würde. Darum hatte Mara bisher einfach dieses Bedürfnis verdrängt.

