Wie im Fernsehen war der Aufschrei, als an den Grenzen unseres Dorfes ein Wohnwagen in schöner Regelmäßigkeit parkte und das Gerücht umging, eine Nutte würde dort ihre Dienste anbieten. Erich wollte diese Neuigkeit gar nicht glauben, bis ihm am Stammtisch ein mit glänzenden Augen und bierselig grinsender Kollege von Isana erzählte. „Sie ist ein himmlisches Weib, die dicke Titten hat die und einen Arsch! Und was die mit dir macht! Meine Alte ist doch selber schuld, dass ich zu Isana geh, wenn sie mich schon seit Jahre nicht mehr richtig ran lässt!“, schwärmte und empörte sich Erichs alter Freund. Wenigstens hat er eine Frau, dachte Erich bei sich. Laut fragte er, ob er ihn auf den Arm nehmen würde. „Ich glaube einfach nicht, dass dort eine Hure privat Männer empfängt.“ Doch sein Kumpel versicherte ihm, dass es doch so sei. „Geh einfach mal hin, am Donnerstag müsste sie wieder draußen am Hain sein.“, wurde ihm empfohlen.
Nun, Erich tat wenigstens keiner Frau unrecht, weil er als langjähriger Single ja niemanden betrügen konnte. Und bumsen stand schon längst auf seinem Wunschzettel, und sei es versaute Huren. Nur wusste er halt bis dahin nicht, wie er das mit den Hobbyhuren anstellen wollte. Irgendwie wäre es ihm auch peinlich gewesen als Dörfler sich in der Stadt zu blamieren, wenn er nach dem Rotlichtviertel gesucht hätte, auch wenn er das durchaus kannte, nur wie man sich dort zu verhalten hatte, war ihm unklar. Als der Donnerstagabend herangebrochen war, nahm sich Erich ein Herz, duschte und fuhr an den Dorfrand zum Hain. Von weitem sah er schon den Wohnwagen und in der offenen Tür saß eine blonde Frau mit Riesentitten. Langsam schritt er auf sie zu. „Isana?“, fragte er, als er vor ihr stand und sie ihn nur amüsiert musterte.
„Die bin ich. Und du bist auf der Suche nach ein bisschen Glück und menschlicher Wärme?“, fragte sie mit einer Stimme, die ehrlich erotisch klang. Erich nickte und spürte, wie er eine Erektion bekam. Isana stand auf, ging in den Wagen und forderte ihn auf, ihr zu folgen. Im Wagen nannte sie ihm ihren Kurs, den er ihr gab. „Setz dich. Willst du was trinken? Ich meine, wir sollten uns schon kurz kennenlernen, ehe wir Spaß haben.“, versuchte Isana ihm die Nervosität zu nehmen. „Ja, wenn du Wasser hättest …?“, stotterte Erich. Sie schüttete Wasser in ein Glas, reichte es ihm und setzte sich neben Erich auf das Bett. Das Innere des Wohnwagens bestand überwiegend aus diesem Bett, das mit glänzenden Laken bezogen war.




