Fentje fluchte, was das Zeug hielt. Nicht nur, dass sie ständig durch unerwünschte Anrufe von irgendwelchen dubiosen Vertretern von ihrer Haushaltsarbeit abgehalten wurde, nein, jetzt musste auch noch die Waschmaschine spinnen und den halben Keller unter Wasser setzen. Dabei hatte sie sich für heute vorgenommen, nur das Notwendigsten zu machen, um es dann ruhig angehen zu lassen.
Es half alles nichts, sie legte den Keller trocken, packte die schmutzige Wäsche ein und sie machte sich dann auf den Weg zum nächsten Waschsalon. Sobald sie die Maschine bestückt und gestartet hatte, überlegte sie, was sie machen wollte, bis alles durchgelaufen ist. Fentje fiel das Eiscafé ein, das nicht weit entfernt lag. Genau dorthin steuerte sie und sie bestellte sich zum Trost einen riesigen Eisbecher.
Genüsslich verspeiste sie das köstliche italienische Eis, bis ihr ein Kerl ins Auge fiel, der sie mit Blicken fixierte. Was will der Spinner jetzt von mir, dachte sie nicht gerade freundlich und sie konzentrierte sich wieder auf ihre Schlemmerei. Einen Moment später wurde sie von dem Mann angesprochen, der von ihr gerade den bösen Gedanken geerntet hatte. „Guten Tag, schöne Frau. Darf ich mich zu Ihnen setzen?“




