Jeden Monat stand der obligatorische Gang in die Steuerkanzlei an, um die vergangene Buchhaltung zu besprechen und die neuen Unterlagen abzugeben. Als ich meine Selbstständigkeit angemeldet hatte, suchte ich einen Steuerberater auf, der mir kompetent erschien. Zwar nahm ich anfangs an, dass mich der Steuerberater höchst persönlich jedes Mal empfangen würde, doch in der Tat wies er mir nach dem ausführlichen Erstgespräch eine seiner Steuerfachangestellten zu. Doch wer will schon immer einen halben Roman erzählen, daher war sie meine Steuerberaterin, Punkt. Ihr Nachnahme war ebenfalls zu sperrig, außerdem störte es sie nicht, wenn ich zu ihr schlicht sagte: „Guten Tag, Frau Steuerberaterin.“ Sie fand das sogar ganz lustig. Im Laufe der Zeit hatten wir uns natürlich über die beruflichen Gespräche gut einzuschätzen gelernt und wir verstanden uns menschlich.
Zwischen uns bestand also ein lockeres Geschäftsverhältnis und ab und an sprachen wir auch über private Dinge. Über diesen Weg quatschten wir auch eines Tages über Liebe und Beziehungen, ich hatte zwei Monate zuvor meine Freundin verloren, weil so viel Zeit für meine Selbstständigkeit draufging. Das war auch wirklich so, aber dennoch hatte ich etwas anderes von meiner Ex erwartet. Das erzählte ich meiner Steuerberaterin und sie sagte freundliche Worte zu mir. Spontan erkundigte ich mich nach ihrem Beziehungsstatus, woraufhin sie nur meinte, mit ihr könne es kein Kerl lange aushalten. Das wollte ich gar nicht glauben, sie war attraktiv. Neben eine großen Busen, einem hübschen Fahrgestell und einem ansprechenden Gesicht brachte sie zudem noch ein kluges Köpfchen mit. Ich ließ daher nicht locker und wollte den Grund für ihre Annahme und Aussage erfahren.
Ich nervte sie solange, bis sie mir ihr Geheimnis verriet. „Ich bin nicht nur hier beruflich tätig, ich bin nebenher noch Nutte. Eine private Hobbynutte sozusagen.“, waren ihre Worte. Ich war total verblüfft, sie erklärte mir dann noch, dass sie eben gerne mit Männern Sex habe, mit vielen unterschiedlichen Männern. Daher hat sie keine feste Beziehung, zudem machte sie eben aus ihrem Hobby einen kleinen Nebenjob. Mein Blick musste zu viel verraten haben, denn es dauerte keine Minute, als ich unter dem Tisch ihren nun nicht mehr beschuhten Fuß spürte, der nach meinem Riemen tastete. Es dauerte auch nur Sekunden, da war mein Johnny ein dicker Kolben. „Frau Steuerberaterin, was wird das jetzt?“, fragte ich. Sie lächelte süffisant und öffnete die Knöpfe ihres Oberteils. „Wenn Sie für mich ein kleines Taschengeld übrig haben, treibe ich es mit Ihnen hier und jetzt. Ich bin den ganzen Tag schon endlos geil, da fände ich es nett, ein wenig Abwechslung in meinen Arbeitstag zu integrieren.“




