Vom ersten Augenblick war Lorenz von Toska verzaubert. Sie kam ihm vor wie eine Elfe, zierlich mit schönen, kleinen und festen Brüsten und langen Beinen. Ihre Haare waren schwarz, glatt und endlos lang. Er erblickte sie an seinem neuen Arbeitsplatz, nachdem er zwei Jahre lang arbeitslos gewesen war. Toska führte die gleiche Arbeit wie er aus und Lorenz hoffte, dass sie einmal gemeinsam Überstunden oder ein Projekt durchführen würden. Tatsächlich hatte er das Glück gelegentlich näher mit ihr arbeiten zu dürfen und sie war abgesehen von ihrer Schönheit auch noch intelligent und humorvoll.
Auch Toska fand Lorenz mehr als nett. Er gefiel ihr, auch seine etwas zurückhaltende Art übte einen seltsamen Reiz auf sie aus. Sie mochte zwar aussehen wie eine Prinzessin aus einem Märchen, doch brav und bieder war sie ganz und gar nicht. Die Männer, mit denen sie es normalerweise zu tun hatte, waren vor Selbstbewusstsein strotzende Typen, die sich unübertrefflich vorkamen. Vielleicht war Lorenz deswegen für Toska eine Person geworden, die sie begehrte. Vielleicht war er sogar der Typ Mann, mit dem sie endlich eine glückliche Beziehung führen könnte. Dafür müsste es aber auch im sexuellen Bereich stimmen, nicht nur vom menschlichen her betrachtet.
Als die beiden wieder gemeinsam Überstunden schoben, fasste sich Toska ein Herz und fragte Lorenz, ob er sie am Wochenende bei ihr zu Hause besuchen möchte. Lorenz zögerte nur kurz, dann sagte er ihr strahlend zu. „Ich mache uns was Schickes zu essen, dann können wir ja weitersehen, was wir mit dem Abend anstellen.“, fügte Toska an. Am Samstag war Lorenz doch etwas nervös, aber er beruhigte sich, ging Blumen kaufen und fuhr zu Toska. Sie öffnete ihm in einem verführerischen Kleid die Tür und bat ihn herein.




